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Fotografie ist eine Frage der Haltung.
Bilder sagen über den Gegenstand hinaus im Wesentlichen
etwas über die Haltung des Fotografierenden aus.
Entsteht Kunst, und damit auch die Fotografie, aus der Unfähigkeit
heraus, die Welt zu akzeptieren, wie sie ist?
Oder besteht Kunst gerade darin, in die Welt einzutauchen und
sie anzunehmen, so wie sie ist, mit der unabdingbaren Achtung
für das, was passiert? Nach Cartier-Bresson müssen
Kopf, Auge und Herz beim Fotografieren auf eine Linie gebracht
werden ... Dann kommt man mit großer Kraft daher und schafft
es, sich selbst zu vergessen. |
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